Freitag, 16. März 2012

Kirschblüten in Minami Izu

Der südliche Teil der Izu Halbinsel ist für seine frühen Kirschblüten bekannt. Auch eine Woche nach ihrem Höchststand sind die Blüten wunderschön.
Abends kamen Gäste aus Yokohama, die uns zum Essen einluden. Hier bin ich mit Yunko-san (Mitte) und Akiko-san, meinem Host.
The Firemaker!!
Lecker Barbecue mit gegrilltem Knoblauch, Hünchen, Pilzen und einer besonderen japanischen Spezialität...Schweinehoden. Später kam dann noch Rinderzunge dazu. Definitiv nicht meine Favoriten...
Da die Japaner davon nicht genug bekommen können, gab es diese Spezialität auch in der Suppe.
Hiroshi prägte das Motto des Abends: Life is a challange!
Am nächsten Tag noch ein bisschen verschlafen bei der "Arbeit". Vielleicht wäre es cleverer gewesen, die Bretter vor dem Bau der Brücke zu streichen aber da war ich noch nicht da...

Kamakura - Stadt der Tempel

Auf meinem Weg zu meiner ersten Wwoofing Farm ging es auf einen kleinen Abstecher nach Kamakura.

Die ersten Kirschblüten.

Mein Hostel - Dieses alte japanische Haus wurde letzte Jahr renoviert und wird seit letztem April von einem sehr netten Japaner als Hostel geführt.


An den Balken habe ich mir nicht nur einmal den Kopf eingehauen...

Abends war ich noch kurz am Strand. Es waren viele Surfer im Wasser. Dieser hier hat das Warten auf grosse Wellen wohl aufgegeben...

Der Daibutsu (grosser Buddha) von Kamakura.

Auf dem Daibutsu-Wanderweg. Noch Fragen?!
Jochi-ji Zen Tempel
Der Tsurugaoka-Hachimangu Schrein

Der Jufukuji Tempel

Montag, 5. März 2012

Daruma-Festival im Jindai Ji

Am Samstag ging es zusammen mit meiner Gastfamilie in den Jindai Ji Tempel zum Daruma Festival. Menschen strömen scharenweise in den Tempel um ihre Daruma(s) von einem Mönch segnen zu lassen. Die Figuren sind sehr beliebte Glücksbringer in Japan.

Der Jindai Ji Tempel
Wer nicht schon eine Daruma hat, kann sich auf dem benachbarten Markt noch eine kaufen.
Hier mein Daruma noch jungfräulich ohne Augen. Ich habe es aus einer Losbox gezogen. Der dazugehörige Zettel bescheinigte mir viel Glück - ich sollte jedoch auf meine Gesundheit achten.
Im Tempel angelangt kniet man vor einem der Mönche nieder und spendet ein paar Yen. Dafür malt der Mönch ein Auge des Darumas aus und segnet diese. Wenn sich der eigene Wunsch erfüllt hat, wird das zweite Auge ausgemalt und die Figur kann in einem Tempel verbrannt werden. Toller Dank dafür, dass man Glück gebracht hat, nicht? :)







Bei dieser Gelegenheit konnte ich die These, alle Japaner seien höflich und freundlich widerlegen. Meine Gastfamilie war vor mir an der Reihe und hatte soeben ihre Darumas segnen lassen, als eine Oma ihren Enkel an mir vorbei zu dem Mönch schob und absolut keine Kenntnis von mir nahm. Dabei bin ich ja schlecht zu übersehen, oder?

Und noch ein paar Eindrücke:

Dieser geschickte Herr stellt soeben Soba-Nudeln her.
Das ist die Warteschlange zum Soba-Restaurant. Japaner stellen sich wirklich gerne an...
Zum Abendessen gab es Chirashizushi. Es gibt unterschiedliche Arten dieses Gericht zuzubereiten. Hier wurde Gemüse mit Sushireis vermischt und mit Kaviar und Nori bestreut. Ich konnte nicht genug bekommen!

Sonntag, 4. März 2012

Takoyaki

Hier entsteht soeben Takoyaki. Der Teig wird dazu in diese Bratform mit eierbecherartigen Vertiefungen gegossen.
Dann jeweils ein Stück Oktopus hinein...
...und den Teig mit Stäbchen solange wenden, bis eine Kugelform entsteht.
Zum Schluss werden die Bällchen mit Mayonaise, Okonomiyaki-sauce, Nori und Katsubushi (getrockneter und geräucherter Bonito) garniert.

Donnerstag, 1. März 2012

Roppongi

Auf geht's zum Tokyo Tower. Einst nach dem Vorbild des Pariser Eiffelturms erbaut und mit knappen 333m recht klein. Der neue Sky Tree in Tokyo ist 634m hoch.

Auf dem Weg zum Tower fand ich endlich die Gelegenheit diese tolle japanische Einrichtung zu fotografieren. Auf der Strasse ist es nämlich verboten zu rauchen. Daher gibt es extra eingerichtete Smoking Areas.

Das nennt man dann wohl Ausbaustandard Balkon...

Endlich oben angelangt. Der Blick auf Tokyo ist Wahnsinn! Mit etwas Phantasie kann man im Hintergrund den Fuji-san erkennen. Wir sehen uns dieses Jahr noch einmal!



Zum Abschluss gab es natürlich noch etwas zu essen. Daraus werden gleich ein Okonomiyaki und ein Monjayaki.

Das fertige Okonomiyaki. Es ist ein grosses Omlette mit japanischem Weisskohl, Ingwer und in diesem Fall Schweinefleisch.

Das Monjayaki ist ähnlich dem Okonomiyaki, enthält jedoch kein Ei und ist deshalb flüssiger. Das Monjayaki gibt es nur in Tokyo und wir auch als ein falsch zubereitetes Okonomiyaki bezeichnet...

Am Ende wird das fertige Monjayaki direkt von der Kochplatte gegessen. Vorsicht, sehr heiss!!

Ein kleiner Schock zum frühen Morgen


Als ich am Mittwoch aufgewacht bin, konnte ich meinen Augen kaum trauen. In der Nacht hatte es zu schneien begonnen und hörte erst abends auf! Wenigstens Kent-chan, der Sohn meiner Gastfamilie, hatte etwas davon - ich war den ganzen Tag zuhause zum Spielen :)

Ein Abend in Shinjuku

Am Montag habe ich mich abends mit Toru-san (ich habe ihn beim couchsurfing-treffen kennengelernt) getroffen. Nachdem wir in einer Izakaya (Kneipe) eine Trinkflatrate von 1000Yen (ca. 10Euro) hatten sind wir in ein "maid cafe" gegangen. Diese sind sehr berühmt, da die Kellnerin hübsche Kostüme tragen und den Gästen mit Liedern und Spielen die Zeit vertreiben. Normale Japaner gehen dort nicht hin...aber mit mir als Tourist hat sich Toru da auch reingetraut :)