Dienstag, 25. September 2012

Onomichi - Impressionen

Onomichi - Für mich ein schönes Fleckchen Erde mit tollen Menschen, die ich nicht so schnell vergessen werde. Nach sechs Wochen kein Wunder. Ein letzter Blick zurück, dann geht es weiter nach Shikoku!

Der kürzeste Weg vom Bahnhof zum Hostel führt durch die Onomichi shoutengai - einer Einkaufspassage.
Am Pirat vorbei links gibt es eines der besten ramen Restaurants in Onomichi.

Auf dem Weg durch kleine Gässchen zum Senkoji Observatorium
kawaiiiii!!!! (niedlich)
Die kaiunto Pagoda des tenneiji Tempels mit Blick über Onomichi.

Sonnenuntergang über Onomichi vom Senkoji Observatorium aus photografiert.


Blick auf die seto naikai - die Inlandsee.

Onomichis Burg thront über der Stadt, ist aber leider nur eine Imitation und meines Wissens nach nicht begehbar.








Montag, 24. September 2012

Onomichi - Die letzten Tage

Die letzten zehn Tage in Onomichi sind angebrochen. Auch wenn ich es zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste :)

Scrabble auf Englisch im Paraiso. Hier gibts den besten Kaffee Japans! Valentin (in diesem Fall der Photograph) hat genauso tolle Buchstaben wie ich...Kreativität ist gefragt und man kann sich wunderbar über die Existenz diverser Wörter streiten :D
Versteckt in einer kleinen Gasse befindet sich der Chai Salon Dragon, dessen Inhaber zwei Jahre in Berlin als DJ gearbeitet hat. Inspiriert von der deutschen Metropole eröffnete er in Onomichi ein Cafe.
Kommt einem als Berliner irgendwie bekannt vor, oder? yokoso Onomichi! (Willkommen in Onomichi)
Dies hier ist chaider - eine Mischung aus Grünem Tee und japanischem Cider (das hat nichts mit dem Apfelwein zu tun, schmeckt pur eher wie sprite).
Macha latte, was soll ich sagen, einfach lecker!
Ein weiteres Highlight ist für mich das Projekt reacargo. Jedes Wochenende und während des Obon Festes konnte man bei einem leckeren Cocktail und toller Musik direkt am Wasser entspannen.





















Onomichi - Izakaya mit Valentin und Matthieu oder auch a night to remember

Dieser Post widmet sich mal wieder einem meiner Lieblingsthemen: In Japan geht Trinken immer einher mit ESSEN. In den japanischen izakayas (Kneipen) werden neben Getränken auch Speisen, von kleinen Salaten und Tofu bis hin zu einer vollwertigen Mahlzeit, serviert. An diesem Tag war ich mit Valentin, einem französischen Gast im Hostel, in Onomichi unterwegs. Und wie es der Zufall will, treffen wir abends Matthieu - ebenfalls ein Franzose, der mit seiner Familie in Onomichi lebt. Sowas muss gefeiert werden! Und was gibt es schöneres, als mit zwei japanisch sprechenden Franzosen in einer Kneipe Sake zu trinken?

Und da sind sie wieder, die von den Japanern gern gegessenen Schweinehoden :)
Damit die Gläser bis zum Rand (und ein bisschen mehr) mit sake oder besser gesagt nihonshu gefüllt werden können, werden sie in kleine Holzboxen gestellt.
Sake an sich bezeichnet eine Gruppe von Alkoholika, während der Reiswein, den wir in Deutschland als sake kennen, nihonshu genannt wird.




Dieses Instrument habe ich das erste Mal im Hostel in Kamakura zu Beginn meiner Reise gesehen. Und nun noch mal in Onomichi, Wahnsinn! Ist ja nicht gerade so konventionell wie eine Gitarre...Es handelt sich (gemäss Wikipedia...) um eine Mbira Dza Vadzimu, ein traditionelles afrikanisches Musikinstrument. Einfach wunderschön!

Immer nur am Faxen machen...

Dienstag, 18. September 2012

Onomichi - Tagesausflug nach Innoshima

Entlang der shimanami kaido ging es mit dem Fahrrad nach Innoshima.


Den besten Ausblick auf Innoshima und die Inlandssee hat man von der Aussichtsplattform des Mt. Shiratakisan.
Innoshima-Brücke - Sie verbindet Mukaishima mit Innoshima.
Rund um den Gipfel verteilen sich ca. 700 Buddhastatuen.

Privatstrand Nummer 2 :)









Montag, 17. September 2012

Onomichi - Tagesausflug Okunojima

Okunojima hat eine traurige Vergangenheit: 1929-1945 wurde hier Giftgas produziert. Nach dem Krieg verliessen die Zwangsarbeiter aus China und Korea die Insel. Die Versuchskanninchen blieben.

Die gesamte Insel ist bevölkert von Hasen, die nur eines im Sinn haben: Möhren

Das alte Kraftwerk von innen.




So ein privater Strand ist schon was tolles :)









Onomichi - Tagesausflug nach Mihara zum Yassa Festival

Zu den Klängen von shamisen, taiko und dem Ausruf  "hah, yassa yassa" füllen sich die Strassen Miharas jedes Jahr im August zum yassa Festival mit Tanzgruppen. Jung und alt ist auf den Beinen, sei es in traditionellen Gewändern als Tänzer oder als Zuschauer. Es wird getanzt, getrunken und gefeiert bis spät in die Nacht hinein.




Onomichi - Tagesausflug nach Tomo no ura

Tomonoura ist eine kleine verschlafene Hafenstadt mit malerischen Gässchen in der Nähe von Fukuyama und von Onomichi innerhalb einer Stunde mit Bus und Bahn zu erreichen.

Die steinerne Laterne im Haupthafen diente früher als Leuchtturm. Bekannt ist sie als youyatou, was soviel bedeutet wie "Licht, das die ganze Nacht brennt"
Die Ota - Residenz aus der Mitte des 18. Jhs. Der Gebäudekomplex wurde sowohl als Familienresidenz als auch zur Produktion und Lagerung von homeishu genutzt. Dieser süsse Schnaps wird aus mochi-Reis und verschiedenen Kräuterextrakten hergestellt.
Der weltweit bekannte und von mir verehrte Regisseur Hayao Miyazaki liess sich in Tomonoura zum Anime gake no ue no ponyo (Ponyo - Das grosse Abenteuer am Meer) inspirieren. Dieses Bild ziert den Eingang eines Kindergartens.















Dieser Ausblick wurde einst von einem koreanischen Botschafter als der schönste Asiens beschrieben. Er kann vom Fukuzenji Tempel aus bewundert werden. Rotes Klebeband auf dem tatami (Matte aus Reisstroh) -Boden kennzeichnet den Bereich mit dem besten Ausblick