In Osaka traf ich mehrere Bekannte wieder. Den Anfang machte Joe, mit der ich in Yamanashi auf einer Farm gearbeitet habe. Wir trafen uns zum Mittagessen auf ein Okonomiyaki (die Spezialität Osakas!) und einem anschliessenden Stadtbummel.
Das Osaka-jo. Die heutige Burg ist eine Nachbildung des Originals von 1931. Der verwendete Stahlbeton trägt vor allem im Inneren nicht zur Authentizität bei.
In Amerika-Mura (America Village) wimmelt es nur von Jugendlichen, die der aktuellen Popkultur fröhnen. Alles was gerade angesagt ist trifft sich hier.
Nicht nur die Deutschen, sondern auch der grosse Bruder ist überall. Zu ihrem Namen kam die Amerika Mura durch die unzähligen Geschäfte, die nach dem Krieg hier US-Produkte verkauften.
Dotombori - DAS Ausgehviertel in Osaka.
Dotombori-gawa bei Nacht.
Dorthin ging es auch zur Kneipentour mit Ina! Mit von der Partie war übrigens auch wieder Alex. Ihn hatten Ina und ich in Takayama kennengelernt, in Kyoto zufällig wiedergetroffen und in Osaka abgefüllt ;D
Donnerstag, 12. Juli 2012
Mittwoch, 11. Juli 2012
A Bar in Osaka
Nach 1,5 Wochen bin ich vom eher gesetzten, schicken Kyoto in die quirrlige Metropole Osaka gereist. Hier pulsiert das Leben und mein erster Anlaufpunkt war die Bar "nocosarejima" im alten Vergnügungsviertel "shin sekai". Alt deshalb, da sich das heutige Nachtleben mehr rund um die "doutombori" abspielt. Shin-Sekai bedeutet neue Welt. Eine Welt von damals in der die Zeit stehengeblieben scheint.
Ich habe die Inhaberin der Bar über Couchsurfing gefunden. Als kleine Gegenleistung für die freie Übernachtung habe ich für drei Stunden am Tag dort gearbeitet. Aber von Arbeit kann kaum die Rede sein, es war einfach nur Spass!!!
Der grosse Herr neben mir ist übrigens ein Tischler aus Dänemark, der der deutschen Tradition der Wanderschaft folgt und nun schon seit gut einem Jahr auf Reisen ist. Hier in Osaka hat er eine Stelle bei einem japanischen Meister gefunden. War schon witzig, gleich am ersten Tag in Osaka einen Europäer in Kluft zu treffen :D und was sagt uns das? Die Deutschen (oder ihre Traditionen) sind auch überall...
Ich habe die Inhaberin der Bar über Couchsurfing gefunden. Als kleine Gegenleistung für die freie Übernachtung habe ich für drei Stunden am Tag dort gearbeitet. Aber von Arbeit kann kaum die Rede sein, es war einfach nur Spass!!!
Der grosse Herr neben mir ist übrigens ein Tischler aus Dänemark, der der deutschen Tradition der Wanderschaft folgt und nun schon seit gut einem Jahr auf Reisen ist. Hier in Osaka hat er eine Stelle bei einem japanischen Meister gefunden. War schon witzig, gleich am ersten Tag in Osaka einen Europäer in Kluft zu treffen :D und was sagt uns das? Die Deutschen (oder ihre Traditionen) sind auch überall...
Montag, 25. Juni 2012
Kyoto - Ein Tag im Kimono
In Kyoto lebt die Tradition der Geisha wie vielleicht in keiner anderen Stadt Japans. Gion ist der wohl bekannteste und einer der besten Geisha Bezirke in ganz Japan. Da liegt es nahe, sich einmal in traditionelle japanische Kimono zu kleiden und auf den Spuren einer der ältesten Traditionen Japans zu wandeln.
Kyoto - Kiyomizudera
Der Kiyomizudera ist ein buddhistischer Tempel, der zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Der Weg zum Tempel wird von Souvenirgeschäften und Essständen gesäumt und läd zum Bummeln ein. Man begegnet sehr vielen Schulkindern unterschiedlichen Alters, die sich in Scharen in die kleinen Geschäfte zwengen.
Und auch hier wieder Danke an Ina für die tollen Detailaufnahmen!
Und auch hier wieder Danke an Ina für die tollen Detailaufnahmen!
Sonntag, 24. Juni 2012
Kyoto - Fushimi Inari Taisha
Natürlich gab es neben dem Nachtleben am Tag auch viel zu erleben. Ca. 20 Minuten zu Fuss vom Hostel entfernt befand sich der Fushimi Inari Taisha, einer der bekanntesten Shinto-Schreine Japans. Demjenigen, der den Film "Die Geisha" gesehen hat, werden die zahlreichen roten Tore (jap. Tori) bekannt vorkommen.
Vielen Dank an Ina für die tollen Fotos!
Vielen Dank an Ina für die tollen Fotos!
Party in Kyoto!!!
Gleich am ersten Abend in Kyoto gings auf die Piste mit einem Bulgaren, Argentinier, Bayern und einem philippinischen Pärchen - der Auftakt zu einem feucht fröhlichen Wochenende :) Die Bedienung wusste nicht so recht wie ihr geschieht aber mit einer Engelsgeduld erfüllte sie uns fast jeden Wunsch.
An diesem Abend ist mir das erste Mal aufgefallen, dass die Japaner unbekannte Frauen mit "O-ne san" ansprechen, was sehr höflich ist und soviel wie grosse Schwester bedeutet. Dies kommt wohl daher, dass die persönliche Anrede mit Du/Sie weniger üblich ist und eher der Nachname benutzt wird. Im Gastgewerbe ein Ding der Unmöglichkeit.
Am zweiten Abend wurde vom Hostel eine kleine Party mit typisch japanischen Süssigkeiten organisiert. Leider habe ich davon keine Photos gemacht aber lecker wars :)

Eigentlich haben wir Pato darauf hingewiesen, dass es sich um einen Frauen-Kimono handelt...

Akrobatische Höchstleistungen zur später Stunde.

Ohne Worte würd ich sagen.

Danke an Miki, der den ganzen Abend fleissig mit seinem Iphone photografiert hat.
Samstag gings ins Ausgehviertel Sanjou. Nach einem mittelmässigen Abendessen gab es eine jam session auf Japanisch am Fluss.

Das rockt!

Und irgendwo zwischendrin sass einer mit afrikanischen Trommeln. Cooler Mix :)

Sogar ein paar japanische Germanistikstudenten waren mit von der Partie.
An diesem Abend ist mir das erste Mal aufgefallen, dass die Japaner unbekannte Frauen mit "O-ne san" ansprechen, was sehr höflich ist und soviel wie grosse Schwester bedeutet. Dies kommt wohl daher, dass die persönliche Anrede mit Du/Sie weniger üblich ist und eher der Nachname benutzt wird. Im Gastgewerbe ein Ding der Unmöglichkeit.
Am zweiten Abend wurde vom Hostel eine kleine Party mit typisch japanischen Süssigkeiten organisiert. Leider habe ich davon keine Photos gemacht aber lecker wars :)
Eigentlich haben wir Pato darauf hingewiesen, dass es sich um einen Frauen-Kimono handelt...
Akrobatische Höchstleistungen zur später Stunde.
Ohne Worte würd ich sagen.
Danke an Miki, der den ganzen Abend fleissig mit seinem Iphone photografiert hat.
Samstag gings ins Ausgehviertel Sanjou. Nach einem mittelmässigen Abendessen gab es eine jam session auf Japanisch am Fluss.
Das rockt!
Und irgendwo zwischendrin sass einer mit afrikanischen Trommeln. Cooler Mix :)
Sogar ein paar japanische Germanistikstudenten waren mit von der Partie.
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